Ein biometrisches Passbild ist ein Lichtbild, das maschinell auslesbare Gesichtsmerkmale enthält und damit automatisierte Identifikationsverfahren an Grenzkontrollsystemen ermöglicht. Die technischen Anforderungen basieren auf der ICAO Doc 9303 (internationale Zivilluftfahrtbehörde) und der deutschen Umsetzung durch die Bundesdruckerei.
Das Format beträgt wie beim klassischen Passbild 35×45 mm. Entscheidend ist jedoch die präzise Gesichtsgeometrie: Der Kopf muss frontal und gerade ausgerichtet sein, die Augen auf einer horizontalen Linie liegen, und das Gesicht darf weder nach links noch rechts geneigt sein (maximal ±5 Grad). Der Kopf (Kinn bis Scheitelansatz) nimmt 70–80 % der Bildhöhe ein; der obere Rand lässt etwas Platz für den Hinterkopf.
Der Gesichtsausdruck muss neutral sein – geschlossener Mund, entspannte Gesichtsmuskeln, kein Lächeln. Die Augen sind weit geöffnet und blicken direkt in die Kamera. Brillen sind in deutschen Reisepässen seit 2017 grundsätzlich verboten; bei Personalausweisen gilt eine Einzelfallprüfung.
Hintergrund: einfarbig hell (weiß oder hellgrau), ohne Strukturen, Muster oder Personen. Beleuchtung muss gleichmäßig sein – Schatten auf dem Gesicht oder dem Hintergrund führen zu automatischer Ablehnung bei digitaler Prüfung. Farbprofile: sRGB, keine Überbelichtung, kein HDR-Look.
Biometrische Qualitätsprüfungen erfolgen heute softwaregestützt. Fotos, die mit Profilbild.com erstellt werden, liefern eine konsistente Beleuchtung und Schärfe, die als Ausgangsbasis für ein biometriekonformes Foto genutzt werden kann.