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OG-Image: Warum dein Vorschaubild über den ersten Eindruck entscheidet

Ein OG-Image (Open-Graph-Image) ist das Vorschaubild, das beim Teilen einer URL in sozialen Netzwerken, Messengern und Chat-Tools automatisch angezeigt wird. Es wird über den HTML-Meta-Tag <meta property="og:image" content="..."> im <head> einer Webseite definiert und vom jeweiligen Crawler abgerufen, wenn jemand einen Link postet.

Die technischen Anforderungen unterscheiden sich je nach Plattform: Facebook und LinkedIn empfehlen 1200 × 630 px im Verhältnis 1,91:1 und akzeptieren JPEG sowie PNG, wobei die Dateigröße unter 8 MB bleiben sollte. Twitter/X verwendet dasselbe Verhältnis für die Standardkarte (summary_large_image), schneidet bei der kompakten Karte aber auf ein Quadrat zu. WhatsApp und iMessage holen das OG-Image ebenfalls ab, verkleinern es jedoch auf ca. 300 × 157 px – wichtige Elemente müssen daher auch in dieser Größe lesbar sein.

Typische Fehler: ein OG-Image unter 600 px Breite (führt zu verpixelten Thumbnails), Text zu nah am Rand (wird beschnitten), oder fehlender og:image:width/og:image:height-Tag (erzwingt beim Crawler einen Schritt mehr und kann zu falschem Zuschnitt führen). Außerdem cachen Plattformen OG-Images aggressiv – eine Änderung wird erst sichtbar, wenn du den Scraping-Cache leerst (Facebook Sharing Debugger, LinkedIn Post Inspector).

Im Kontext von Profilbild.com wird für jeden Glossareintrag und jeden Blogartikel ein dediziertes OG-Image erzeugt, damit dein geteilter Link in sozialen Netzwerken sofort professionell wirkt.